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Lektion 12 - Der wichtigste Bestandteil – Wunsch
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“Jeder ist für seinen spirituellen Fortschritt und für die Methoden, die er anwendet, selbst verantwortlich. Was du mit den Informationen der FYÜ-Schriften anfängst, ist ganz alleine deine Entscheidung.“

Das steht im Einführungstext der Web-Site und soll hier noch einmal besonders hervorgehoben werden.

erörtert, die einen guten Fortschritt unter Beibehaltung von Stabilität gewährleisten sollen. Dennoch gibt es für keine der Methoden auf diesen Seiten eine Garantie. Das Risiko für die Anwendung der Übungen hast du selbst zu tragen.

Die erstaunlichen Möglichkeiten für ein höheres Funktionieren, die in jedem menschlichen 

Körper angelegt sind, stellen den Prüfstein für alle Lektionen in diesem Buch dar. Eigene Erfahrungen bilden die Grundlage für diese Lektionen. Die hier erörterten Übungen sollen entsprechend der zu beobachtenden Ursachen und Wirkungen auf eine flexible Weise unter Eigenverantwortung angewandt werden.

Packungsbeilage

Anmerkung zu den nicht genutzten Lektionsnummern

Du wirst bei den Haupt-Lektionen und bei den Tantra-Lektionen bemerken, dass gewisse Lektionsnummern nicht genutzt sind. Dafür gibt es zwei Gründe. Mit mysteriöser Numerologie haben beide nichts zu tun. Einmal gab es in dem ursprünglichen Online-Forum (Yahoo-Gruppe) keine Möglichkeit, schon veröffentlichte Beiträge zu editieren. Einen Beitrag, den man korrigieren musste, konnte man nur löschen und nach der Korrektur neu veröffentlichen. Das hieß aber, dass eine Nummer in der Reihenfolge ungenutzt blieb. Da nun unter Anwendung dieser Methode einige Korrekturen notwendig waren (besonders in den frühen Lektionen), gibt es in der Lektionsreihenfolge einige ungenutzte Nummern. Dazu gehören bei den Haupt-Lektionen die Nummern 1-9, 26, 32, 40, 61, 70, 87, 111, 278, 289-296, bei den Tantra-Lektionen T3, T6, T8, T26., T48, T49, T52-T59,

Der zweite Grund für ungenutzte Lektionsnummern betrifft Organisatorisches. Hinter ungenutzten Lektionsnummern können sich auch Beiträge verbergen, die sich nur auf administrative Fragen bezüglich des Internetauftritts beziehen, also nichts zum wirklichen Inhalt der FYÜ-Lektionen beitragen. Sie wurden für diese Web-Site also nicht übersetzt und ausgelassen 82, 123, 141, 142, 162, 211, 215. 237, 238, 245, 249, 279.

Die Lektionszählung ist die Gleiche hier bei den Online-Lektionen, im dazugehörigen Buch, im Online-Forum, auf den englischen Originalseiten und Büchern und auch in mehreren anderen Übersetzungen der Lektionen in andere Sprachen. Auch wenn also die Nummerierung der Lektionen etwas sonderbar anmutet, hat sie doch ihren Sinn. Die Nummerierung einer Lektion bleibt immer die gleiche, unabhängig in welcher Sprache du sie liest oder welche Quelle du heranziehst.

Der Guru ist in dir.

Anmerkungen zum Copyright

Alles, was vom FYÜ-Verlag, ob von Yogani oder anderen Autoren, über das Internet veröffentlicht wird, ist urheberrechtlich geschützt. Teile der Lektionen wie aller anderen Texte dürfen von jedermann zitiert, kopiert, gedruckt, verlinkt oder sonst wie kostenlos verbreitet werden. Es muss dann aber bei jeder Art von Kopie auf andere Webseiten, Newsletter, Foren oder Blogs etc. ein Link zurück auf diese Website gesetzt werden. Wiedergabe, das Downloaden oder der Ausdruck der Online-Lektionen im Ganzen oder beträchtlichem Umfang ist nicht erlaubt. Sollen die Lektionen komplett (inklusive erheblicher Zusätze) heruntergeladen werden, bediene man sich bitte des FYÜ-eBooks.

Alle hier im Shop oder von anderer Stelle heruntergeladenen eBooks und AudioBooks sind urheberrechtlich geschützt. Der Käufer erwirbt lediglich ein persönliches Nutzungsrecht. Solltest du auf einem unautorisierten Weg in den Besitz eines FYÜ-eBooks oder-Audio-Books gelangt sein, sei bitte so gut und zahle dafür, indem du dir das Material (möglicherweise verbilligt innerhalb der Bundle-Angebote) noch einmal herunterlädst. Dadurch erhältst du auch die gängigen eBook-Formate. Die Verkauf der Bücher, eBooks und Audio-Books erleichtert uns die Fortführung dieses Projektes und wir danken dir für den Beitrag, den du mit dem Kauf leistest.

Mit Fragen an Dhrishtadyumna und im Forum erklärt man sich automatisch damit einverstanden, dass diese zum Wohle aller möglicherweise einmal veröffentlicht werden dürfen (natürlich anonymisiert), wenn nicht ausdrücklich vermerkt wird, dass der Inhalt einer Zuschrift nicht veröffentlicht werden darf. Die Privatsphäre der Leser wird vollkommen respektiert und alle Kommentare sind willkommen.

Es ist allgemein bekannt: Wollen wir, in welchem Bereich auch immer, erfolgreich sein, müssen wir ununterbrochen danach verlangen und bereit sein, täglich an der Erfüllung unseres Wunsches zu arbeiten. Denke an die erfolgreichsten Menschen, von denen Du weißt. Ist es nicht das, was sie gemein haben? Wenn wir ihre Lebensläufe betrachten, sehen wir, dass sie lange und hart dafür gearbeitet haben, solche außergewöhnlichen Fähigkeiten auf ihren Gebieten zu erlangen. Dahinter stand stets das unersättliche Verlangen, in ihren Bemühungen erfolgreich zu sein. Dieses Verlangen trieb sie stets an, Hindernisse zu überwinden und für Jahre an der Verfolgung ihrer Ziele zu arbeiten. Beim Yoga und mit der Religion ist es dasselbe, hier arbeitet man aber der göttlichen Vereinigung entgegen.

Jesus sagte: "Gesegnet sind die, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie werden satt werden." (Mat 5,10) Ebenso sagte er: "Suche und du wirst finden. Klopfe an und es wird dir geöffnet werden." (Luk 11,9)

Das ist die Zauberformel – richte Deinen Wunsch auf ein Ziel, und das wird die Handlungen hervorbringen, die dieses Ziel erreichbar machen. Andauernde Sehnsucht ist der Treibstoff, das tägliche Tun das Feuer. Das Wort „andauernd" ist ebenso wichtig wie das Wort „Ziel". Ohne diese beiden wirksamen Faktoren zerstreut sich der Wunsch, die Handlungen sind nicht zielgerichtet und es passiert nicht viel. Mit ihnen ist alles erreichbar.

Wenn wir unsere Sehnsucht in der Art kultivieren, dass sie ununterbrochen auf ein bestimmtes Ziel, wie eben die göttliche Vereinigung, ausgerichtet ist, bringen wir dadurch eine besondere Form der Sehnsucht hervor. Man nennt sie „Hingabe". Hingabe ist das stetige Fließen von Verlangen auf einen Gegenstand oder ein Ziel hin. Wir wissen alle, was unter dem Begriff „Hingabe" zu verstehen ist. Wenn wir die Leistungen eines Erfolgsmenschen zu beschreiben versuchen, sagen wir:„Oh, sie gibt sich so sehr ihrer Arbeit hin." Oder, wenn es um einen großen Mystiker geht:" Oh, er ist Gott so hingegeben." Es ist kein Zufall, dass Hingabe und Größe gemeinsam anzutreffen sind. Das Erste führt unweigerlich zum Zweiten. Das Zweite kann nicht ohne das Erste stattfinden.

Wie auch immer Deine Vorstellung von Erleuchtung aussehen mag, welcher Tradition oder welchem Glaubensbekenntnis Du auch immer dich zugehörig fühlst, was auch immer Dich auf Deinem Weg Richtung spiritueller Entfaltung inspiriert, kultiviere das. Das ist der Motor, der die Praxis antreibt. Es ist das, was uns befähigt, die tägliche spirituelle Praxis so lange aufrecht zu erhalten, wie es nötig ist. Wenn wir üben, wächst unsere spirituelle Erfahrung und daraus erwächst Hingabe. Ein Mehr an Hingabe intensiviert unsere Entschlossenheit zu üben, entschlossenere Übung
führt zu mehr göttlicher Erfahrung, was wiederum die Hingabe wachsen lässt. Auf diese Weise geht es vorwärts: Hingabe motiviert zu Praxis … das führt zu göttlicher Erfahrung… was wiederum die Hingabe befördert… und so weiter. Eine mit allen möglichen Mitteln ständig am Siedepunkt gehaltene Hingabe ist der beste Freund des spirituellen Aspiranten. Es ist nicht immer ein leichtes Leben, wenn man unentwegt von spirituellem „Hunger und Durst" verzehrt wird, aber es stellt uns auf die königliche Straße, die zur Erleuchtung führt. Intensive Hingabe an die Transformation unseres Lebens mit Hilfe fortgeschrittener Yoga-Praktiken stellt sicher, dass getan wird, was getan werden muss.

Da wir gerade über das sprechen, was getan werden muss, dann sollten wir gleich über den nächsten Schritt reden – die Gewohnheit zu entwickeln, die unendliche, stille Tiefe in uns in täglicher Wiederholung zu kultivieren. Lass uns also über Meditation sprechen!

Der Guru ist in Dir.

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