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Yoga-Stunde für lunare Atemtypen

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CD-Audio:
Mit Booklet in DVD-Box
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Yoga-Stunde für lunare Atemtypen

10 Hatha-Yoga Grundstellungen mit Affirmationen

von Gabriele Yasoda Hiller

 Audio CD 80 min -

 in DVD-Box -

mit 8-seitigem Booklet -

deutsch


 Diese Yoga-Stunde ist ausgelegt für die lunaren (einatembetonten) Atemtypen. Sie beinhaltet 10 Grundstellungen aus dem Hatha-Yoga mit der jeweiligen Affirmation und sehr detaillierten Anweisungen, die gleichermaßen für Anfänger wie auch für Geübtere geeignet sind.
Die Titel der unterlegten Musik stammen von Satyaa & Pari. 
In der Box finden Sie ein 8-seitiges Booklet mit einer kurzen Einführung in das Konzept der lunaren und solaren Atemtypen, einer bebilderte Sonnengruß-Reihe für den solaren Atemtyp sowie die in der Yoga-Stunde behandelten Stellungen in ihrer solaren Ausführung.

Unterscheidung der Atemtypen

“Herrschen im Augenblick der Geburt in der Atmosphäre Dehnungsimpulse vor (Mond = lunar), verstärken diese die erste Einatembewegung (Dehnung) im Körper. Die nachfolgende Ausatmung erfährt keine Verstärkung, sondern wird eher verlangsamt. 
Herrschen jedoch verstärkt zentrierende Impulse (Sonne = solar) in der Atmosphäre vor, wird die erste zentral gesteuerte Ausatembewegung (Zentrierung) im Körper verstärkt. Hier wird die nachfolgende Einatmung eher verlangsamt. 
Diese erste dynamische Prägung bleibt für den Rest des Lebens bestehen und bestimmt das Wachstum des Organismus, den Stoffwechsel und die Bewegungsdynamik des Menschen. Sie macht ihn also zum einatembetonten (lunaren) oder zum ausatembetonten (solaren) Atemtyp, zum Dehnungs- oder Zentrierungstyp. 

Allerdings gibt es eine Ausnahme: Wenn die Kurven von Sonne und Mond sich zum Zeitpunkt der Geburt überschneiden, ist die Aussagekraft der graphischen Darstellung nicht ausreichend differenziert. Menschen, die in dieser Zeitspanne geboren sind, werden als „Wechseltyp“ oder „Fragezeichen-Typ“ bezeichnet. Ihnen wird empfohlen, über mehrere Wochen bzw. Monate beide Varianten in den Asanas (Haltungen) auszuprobieren, um eindeutige Erfahrungen damit machen zu können, bevor sie sich dann für eine der beiden entscheiden.”* 

Es gibt dafür aussagekräftige Tabellen und wer mehr darüber wissen möchte, sollte sich das Buch „Yoga und Atemtypen“ von Anna Trökes und Margarete Seyd, erschienen im Aurum-Verlag 2008, zulegen.

Durch die Differenzierung nach einatembetonten und ausatembetonten Atemtypen kann der Schüler in den Haltungen wesentlich freier und tiefer atmen, d.h. er ist viel mehr in seiner Atemkraft. Dadurch werden die Asanas wohltuender empfunden und können effizienter wirken.

* Trökes/Seyd: Yoga und Atemtypen, 2008, S. 33

Durch die Differenzierung nach einatembetonten und ausatembetonten Atemtypen kann der Schüler in den Haltungen wesentlich freier und tiefer atmen, d.h. er ist viel mehr in seiner Atemkraft. Dadurch werden die Asanas wohltuender empfunden und können effizienter wirken.

Um festzustellen, ob ich eher ein- oder ausatembetont bin, sollte ich in der tiefen Yoga-Vollatmung bewußt die Einatmung erst gezielt in den Bauch hinunter schicken und danach gezielt nach oben bis hoch zu den Schlüsselbeinen. Fällt es mir leichter, beim Einatmen
mühelos in den Brustkorb bis hoch zu den Schlüsselbeinen zu atmen, bin ich einatembetont (lunar), wenn ich dagegen das Gefühl habe, mich dafür anstrengen zu müssen, dann wird es mir wahrscheinlich leichter fallen, den Atem mühelos runter in den Bauch zu bekommen, dann bin ich ausatembetont (solar). Ein weiteres Indiz ist die natürliche Atempause - ist sie eher nach der Einatmung (lunar) oder eher nach der Ausatmung (solar)?

Lunare Atemtypen nutzen in den Asanas (Haltungen) immer den Widerstand des Bodens, um sich mit der Einatmung aktiv durchzustrecken (da ist ihr Fokus drauf), während die Ausatmung dann passiv lösend ist. Der Körperschwerpunkt ist bei ihnen mehr hinten - sozusagen am hinteren Raum angelehnt. Während solare Atemtypen ihr Gewicht immer mit der Ausatmung an den Boden abgeben, bei ihnen ist die Ausatmung aktiv dehnend (da ist ihr Fokus) und die Einatmung passiv lösend. Ihr Körperschwerpunkt ist eher vorne - sozusagen am vorderen Raum angelehnt. Für sie ist es eher ungünstig in die Durchstreckung zu gehen, sie sollten in den Knie- und Ellbogengelenken lieber ein leichtes Spiel behalten.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Homepage zu diesem Artikel.