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Frage: Ich kombiniere einige andere kräftigende Übungen wie Liegestützen, Kniebeugen usw. mit Yoga. Einige dieser Übungen verbrauchen sehr viel Energie. Lasse ich dann danach Pranayama und Meditation folgen, fühle ich aufgrund dieser anderen Aktivitäten eine Verminderung der „Meditationsfrische“. Ist es also in Ordnung, wenn ich zuerst die Meditation mache und dann Hatha-Yoga mit Körperübungen und danach Pranayama? Ich bitte um Vorschläge zur Lösung dieses Problems. Vielen Dank für die kontinuierliche Führung.

Antwort: Danke, dass Du schreibst und dich mitteilst.

Wie Du selbst schon festgestellt hast, macht man körperliche Übungen am besten nach der Meditation, nicht unmittelbar davor. Durch die Meditation bringen wir Geist und Körper systematisch zur Stille. Diese Stille ist eine der wichtigsten Quellen für spirituellen Fortschritt.

Asanas und Pranayama sind Teil dieses Prozesses des In-die-Stille-Gehens. Mit leichten Beuge- und Streckübungen beginnen wir unsere Nerven zu beruhigen und bereiten den Wirbelsäulennerv für Pranayama vor. Durch Pranayama beruhigen wir unser gesamtes Nervensystem weiter und kultivieren es auf eine Art, die es für die tiefe Meditation vorbereitet. Dies ist die traditionelle Abfolge mit den besten Ergebnissen einer Übungs-Routine – Asanas, Pranayama und Meditation. Und das zeigt tatsächlich seine Wirkung.

Ich schlage vor, dass Du den Teil des leichten Beugens und Streckens Deiner Asanas an den Beginn verlegst, dann machst Du Pranayama und schließlich die Meditation. So kannst Du die ganzen Vorteile aus der oben erwähnten Abfolge ziehen. Nach der Meditation und einer ausreichenden Ruhephase für das Herauskommen ist dann die richtige Zeit für lebhaftere körperliche Übungen.

Wir machen also zuerst diese Dinge in der besten Reihenfolge, die uns zum reinen Glückseligkeitsbewusstsein führt, und dann kommen wir erfrischt heraus und sind bereit, in der Welt aktiv zu sein. Heftige Aktivität nach der Meditation ist kein Problem, wenn wir uns zunächst ausreichend Zeit gegeben haben, völlig aus ihr herauszukommen. Aktivitäten helfen die Glückseligkeit und Ekstase in unserem Nervensystem zu stabilisieren. So verwandeln wir uns und werden zu den wandelnden Erleuchteten, anstatt der wandelnden Was-auch-Immer, die wir zuvor waren.

Der Guru ist in Dir.