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Frage: Wenn ich Vegetarier werde, wird dadurch meine Meditation besser?

Antwort: Nur, wenn du auf natürliche Art dazu tendierst. Ein aufgezwungener Speiseplan ist gewöhnlich nicht die beste Ernährungsweise, da sie Stress und Selbstverurteilung mit sich bringt. Der Körper nutzt dann die erste Gelegenheit, um zur alten Ernährungsgewohnheit zurückzukehren. Das ist der Grund, warum vorgeschriebene Ernährungsprogramme auf lange Sicht nur selten etwas bringen. Der Antrieb muss von innen heraus kommen.

Wenn du regelmäßig meditierst, wirst du feststellen, dass du dich mit der Zeit von selbst zu leichterer und nahrhafterer Nahrung hingezogen fühlst. Deine Vorlieben werden sich auf natürlichem Wege verändern. Nimm das als Richtschnur. Der Körper weiß, was er benötigt, um die von der Meditation in Gang gesetzten Reinigungsprozesse aufrecht zu erhalten. In dem Maße, in dem reines Glückseligkeitsbewusstsein freigesetzt wird, werden sich auch die Ernährungsgewohnheiten verändern.

Auf den Ausdruck ‚leicht und nahrhaft' wirst du immer wieder treffen, wenn es um Ernährung innerhalb dieser Lektionen geht. ‚Leicht', um die mühelose Reinigung des Nervensystems durch fortgeschrittene Yoga-Übungen zu unterstützen, und ‚nahrhaft', um dazu beizutragen, den Körper bei guter Gesundheit zu halten. Zu leicht ist gewöhnlich nicht nahrhaft, ebenso wie zu nahrhaft gewöhnlich nicht leicht ist. Ausgewogenheit ist der Schlüssel und die regelmäßige Meditation wird uns auf natürliche Weise in diese Richtung führen. Sich zu sehr mit Ernährungsfragen zu befassen, ist eher hinderlich für die Meditation. Also geh es ruhig an und meditiere zweimal täglich. Wenn du das tust, werden sich Ernährungsfragen von selbst lösen.

Der Guru ist in dir.